Neun Menschen mit und ohne Behinderung erwanderten sich den Fränkischen Jakobsweg von Kronach nach Nürnberg.
Nach dem Frühstück wurden alle Sachen gepackt und im Auto verstaut. Ein letztes Foto wurde gemacht und dann ging es mit dem Bus zurück nach Berlin, nach Hause. Der erste Stau war gleich hinter München, der eine zusätzliche Stunde Fahrzeit brachte. Nach ca. acht Stunden Fahrzeit incl. Pausen erreichten wir Berlin.
Die Etappen:
Kronach, Küps, Redwitz, (Rathaus),Marktzeuln, Schwürbitz, Michelau, Lichtenfels, Basilika Vierzehnheilige, (Feld vor) Oberlangheim, Uetzing, Stublang, Naturpark, Loffeld, Prächting (?), Zapfendorf, Ebing, Daschendorfer Wehr, Baunach, Kreuzberg, Dörfleins, Bamberg, Bruderwald, Distelberg, Höfen, Reundorf (Eis), Schmausenkeller, Mainberg/Eichholz, Herrnsdorf, Schlüsselau, Schnaid, Hallerndorf, Staatsforst Untere Mark, Burk, Forchheim, Sigritzau, Pinzberg, Effeltrich, Hetzles, Neunkrichen am Brand, Dormitz, Bannwald Denkmal, Kreuzweiher, Kalchreuth, Mistelberg, Reichswald, Buchenbühl (Regen), Nürnberg, München (mit dem Auto erreicht)
Viele, viele km erlaufen, viele Menschen getroffen und viele Kirchen gesehen, viel gelacht und Spaß gehabt, 10 x Sachen gepackt und umgezogen, 6 x Picknick in der Natur, 5 x Schäufele (Schnitzel) gegessen, 3 Tage mit Sonne, 3 Tage mit Regen,2 x Höhenangst, 2 Blasen, 2 x verlaufen, 1 platter Reifen
Wir möchten uns bei den Leuten bedanken, die uns die Reise ermöglicht haben. Dank an unseren Packesel, der uns treue Dienste erwiesen hat. Ein Dank auch allen Menschen, die Interesse an unserem Blog hatten. Fragen beantworten wir auch nach unserer Reise gern.
Unser Packesel brachte die Taschen zur nächsten Herberge und sorgte für Verpflegung unterwegs.
Heute steht der ersehnte Stadtbummel in München an. Kaum in der Innenstadt angekommen, standen wir vor einer Kirchentagsbühne auf der Menschen mit Behinderungen Musik und Akrobatik darboten. Deniz vor einer der vielen Bühnen in München
nicht nur das ZDF, sondern auch Micha fand ein lohnendes Motiv
Überall in der Stadt standen Bühnen mit gut gelaunten Künstlern und ein ebensolches Publikum trotz der kalten Temperaturen – stets waren es unter 10 Grad.
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Das möglicherweise größte Termo- und Barometer der Welt steht in München (hier ist es saukalt)
Da die Interessen sehr unterschiedlich sind, trennten wir uns später: Micha und Franzi machten mit Katrin die Innenstadt unsicher und gingen dann zum Hofbräuhaus, während Christian und Deniz alle Kirchen der Innenstadt besuchen (wobei Deniz gleich vier Pfarrer kennenlernt), entspannten in einem Innenstadtcafé und besuchten den Englischen Garten. Für Ingo und Tobias stand Weißwurstessen auf dem Viktualienmarkt an, dem großen Markt in Münchens Mitte.
... lecker so 'ne Wurst ...
Gestärkt dann auf zum Olympiapark, das man gesehen haben muss. Die Menschenmassen begleiten uns immerwährend. In der S-Bahn, auf den Straßen und Plätzen - überall scheinen Besucher des Kirchentages zu sein. Auch im Olympiapark ist Kirchentag …! Wir schlenderten anschließend zum Deutschen Museum. Dort gab es einen heißen Kaffee zum Aufwärmen. Der Museumsshop war für Tobias und Ingo besonders interessant, denn tausend kleine Dinge warteten auf neugierige Bastler, Tüftler und Spieler. Anschließend auf zur sprudelnden Isar, die zwischen Isartor und Leopoldbrücke ein ordentliches Gefälle aufweist und unsere Rafting-Fantasien beflügelten. In der Herberge angekommen, wartete ein ‚Schäufle’ (bayr. für Schnitzel) und das DFB-Endspiel – live aus – ja aus der so geliebten und oft erwähnten Heimat, Berlin!
Tobias möchte unbedingt erwähnt wissen, dass das Herbergspersonal hier in der Burg Schwaneck sehr zu empfehlen- und die Leute nett und hilfsbereit seien.
Abreise von Nürnberg
Ankunft in München zum II. ÖKT
Am Freitagmorgen nach dem Frühstück, alle Sachen wurden bereits im Auto verstaut, wir hatten noch Zeit bis zur geplanten Abfahrt nach München, beschlossen einige Pilger zum Abschluss noch etwas durch die Altstadt von Nürnberg zu schlendern.

Typisch DEUTSCH : Weihnachtbaum und Trachtenpuppe findet man hier an jeder Ecke, sie werden gern von Gästen aus Japan und den USA gekauft
... gern werden auch Lebkuchen Made in Germany vom Markt in Nürnberg mitgenommen (Kilopreis ca. 40,00 €)
Pünktlich zur Abfahrtszeitpunkt standen alle am Auto und ab ging es zur letzten Etappe unserer Reise.
Ein letzter Blick auf die Nürnberger Burg und dann ging es mit dem Auto nach München
Geplant war nach ca. zwei Stunden in München zu sein. Regen, dichter Verkehr und Staus auf der Autobahn verzögerten die Ankunft auf dem Kirchentag. Endlich dort angekommen wurden wir vor dem Friedenshort-Stand empfangen.

Pfarrer Wagener verteilte an die Pilger vorbereitete kleine Geschenke. Wir haben von der Reise berichtet und es wurden Fotos gemacht.
Deniz freute sich sehr, seine Gruppenbetreuerin Jule am Stand zu treffen. Nach einem Rundgang über das Messegelände mit vielen Ständen brachen wir auf zu unserer heutigen Herberge, die Burg Schwaneck am Stadtrand von München. Auf dem Weg dorthin kehrten wir in einem Restaurant ein. Wir belohnten uns hier für die geschaffte Strecke mit gutem Essen und werteten die Reise aus. Jeder schilderte seine Eindrücke und wir sprachen über gute und schlechte Erinnerungen an den Pilgerweg. Einige davon werden hier nachfolgend veröffentlicht:
… viele Kirchen angesehen …
… Orgelkonzert in der Nürnberger Kirche war schön …
… habe viele Kerzen in den Kirchen angezündet …
… die Blase am Fuß hat gedrückt …
… abends Fußball gesehen …
… Nachtwanderung mit Vogelstimmen war schön …
… Feuerwehrbesichtigung war toll …
… wandern hat Spaß gemacht …
… die Berge sind zu hoch …
… habe die Wanderung gut durchgehalten …
… die Zimmer haben mir gut gefallen …
… nie wieder Bergwanderungen …
… nächste Pilgerwanderung in Mecklenburg …
… die vielen Treppen in den Herbergen waren nicht schlimm …
… die schlammigen Wegen waren doof …
… die Wanderung war toll …
… zu viele Kirchen besucht, war langweilig …
… mit den Betreuern war es lustig …
Am Abend erreichen wir unsere letzte Unterkunft der Reise. Burg Schwaneck in Pullach, einem Vorort von München, wird für die kommenden zwei Nächte unsere Herberge sein.

Burg Schwaneck
auch Burg Schwaneck
Christian ist begeisert. Er kann ohne Hilfe in einem rollstuhlgerechten Bad duschen und braucht keine Treppen steigen, sondern kann den Lift benutzen. Einige wollten anfangs noch mit der S- Bahn nach München fahren, überlegten es sich nach dem Abendessen doch anders und entspannten sich bei Bier und Cola im burgeigenem Cafe.
Der letzte Tag der großen Pilgerwanderung begann wie die Tage zuvor. Zwischen sieben und acht Uhr sind wir aufgestanden. Ab 9 Uhr gab es das Frühstück. Hier wurde der bevorstehende Tag besprochen und ein Treffpunkt für das Picknick ausgemacht. Um kurz nach zehn starteten die Pilger zur letzten und kürzesten Etappe (ca. 16 km) nach Nürnberg. Ab ca. zwölf Uhr wollten sich die Pilger mit dem Begleitbus zu Picknick vor den Toren Nürnbergs im Wald treffen. Kurz vor dem Eintreffen der Wanderer am Treffpunkt zur Rast begann ein leichter Regen. Erst ganz sachte tröpfelte er vor sich hin aber bereits nach wenigen Minuten wuchs er zu einem ausgewachsenen Starkregenguss. Bevor die Wanderer den Bus erreichten wurde das Essen eingepackt und alles abfahrbereit gemacht. Wenige Minuten später trafen die letzten Wanderer recht durchnässt am Fahrzeug ein, sprangen in den Bus und fuhren die letzten Kilometer zum Ziel nach Nürnberg. Der „Zieleinlauf“ ist so Buchstäblich ins Wasser gefallen. Das Picknick holten wir im Trockenen in der Jugendherberge auf der Nürnberger Burg nach. Am Nachmittag teilte sich die Gruppe. Einige entspannten auf der Burg im Trocknen. Andere besuchten Museen und eine Gruppe ging zum Abschluss der Wanderung in die Jacobskirche und schlenderte durch die Altstadt von Nürnberg. Zum Abendessen waren alle zurück auf der Burg.

Pilger auf Rädern
Pilger auf Stein
Jacob aus Stein

Pilger am Schönen Brunnen

Pilger vor der Jakobskirche
Wegweiser auf Stein
... auf Holz

... mit Pfeil

Anregungen für neue Pilgerwanderungen
Wir werde morgen beim Frühstück O- Töne aller Pilger einfangen und hier veröffentlichen: Morgen berichten wir aus München vom 2. Ökumenischen Kirchentag.
Gestern Abend fegte ein gehöriges Gewitter über Pinsberg und Umgebung. Wir standen an Fenstern und Türen - kaum glauben konnten wir die Masse Wasser, die unseren Bus ins Tal zu spülen drohte. Ein schönes Schauspiel der Natur, faszinierend für alle. Das bestimmte auch noch unser Frühstücksthema am kommenden Morgen. Wir stellten uns vor, wie entsprechend aufgeweicht die Wege im Wald sein mochten. Noch dazu der Gedanke an manch’ bisher erlebten Aufstieg. All das führte zur Entscheidung, heute die Landstraße zu bevorzugen und den Jacobsweg aus der Ferne zu grüßen. Einmal wagten wir es doch, es ist ein Pockern und Spannung bleibt nach jeder Abbiegung ob der Weg passabel bleibt. Es blieb!

Der Reifen ist platt
Am Vormittag, kaum 2 km gewandert, zeigte sich Christians rechter Rollireifen platt. Auch das Pumpen half nichts, ein neuer Schlauch, besser noch eine Fahrradwerkstatt musste her. Wieder einmal mehr erfahren wir, dass wir nicht in Berlin sind. Den nächsten Fahrradladen fanden wir erst 10 km weiter im nächsten Dorf. Das Geschäft hatte Mittagspause, was auch unsere Pause im Ort verlängerte. Einige gingen bummeln oder entspannten auf den Bänken vor der Kirche. Christian nutzte die Zeit um in der Kirche, in der ersten Bankreihe vor dem Altar sitzend die Ruhe zu genießen, während sein Gefährt wieder flott gemacht wurde.

Entspannte Reiseleiter
Führung durch die Feuerwehr des Ortes

typisch für Franken: 1.) Maria im Garten

typisch für Franken: 2.) schöne Fachwerkhäuser

typisch für Franken: 3.) bestes Essen
Pilger unterwegs

Pilger mit Wanderstock (man achte auf die Kerben)
Abends laufe ich über die Wiese den Pilgern entgegen, nachdem der Einkauf erledigt ist, die Taschen im Gasthof auf ihre Besitzer warten und das Abendessen schon abgesprochen wurde. Merke, dass ich mit dem Auto und den Erledigungen ebenso lange brauche, wie die Pilger – nur scheint die Zeit beim Laufen (wenn ein Vergleich überhaupt denkbar) sehr viel schöner genutzt.
Heute die schon seit Tagen versprochene Nachtwanderung: Wir, Franzi, Deniz und ich, laufen abends zu den Kirschgärten und genießen den wunderbaren Ausblick von hier oben: Uns leuchten die Sterne. Die Lichter der benachbarten Dörfer in den Tälern winken uns zu. Eine trächtige Katze begleitet uns. Schließlich umwehen uns abends beim Ansehen der Tagesfotos Müdigkeitsschleier – den einen mehr, den anderen weniger... Morgen letzte Etappe. Katja.
Unsere Reiseleiter finden jeden Weg

Das ist nicht die Ohlsen- Bande
mit viel Mut über den Fluß

Maiglöckchen im Wald

Blindschleiche im Wald
Wetterleuchten, Blitz und Donner kündeten vom nahenden starken Gewitter
Unsere Tour verlief nach Plan: Alle Wege waren gut markiert, nur einmal gab es eine kleine Irrung wegen unzureichender Ausschilderung hinter Forchheim). Die Jacobsmuschel weist uns beständig bei milden, manchmal warmen Temperaturen um die 18 Grad den Weg.
Wir sind froh, dass alle wohlauf sind nach 6 Tagen und 5 Etappen. Am Tage bemerken wir, dass wir inzwischen andere Relationen zu Entfernungen entwickeln. Besonders die Reiseleiter Tobias und Ingo motivieren, wenn sie sagen, „es sind nur noch 12 km“. Beim Training in Berlin war das noch eine ernstzunehmende Weite. Oder wir hören uns sagen: „morgen wird es eine kurze Strecke, wir haben nur 20 km vor uns“.
Die Müdigkeitserscheinungen halten sich in Grenzen, scheinen mit der Nacht zu verschwinden. Die Stimmung ist gut, auch wenn es manchmal kleine Ungereimtheiten gibt – sie verfliegen schnell. Wir leben ganz im Rhythmus des Laufens, des Ankommens, des Aus- und wieder Einpackens am Morgen und der manchmal wehmütigen Trennung vom Gasthof, wenn es sehr schön war, oder die Herbergseltern sehr nett (oder sie einen Hund hatten).
Nett und besonders zuvorkommend sind übrigens die allermeisten. Das beflügelt. Der „unstete“ Tag mit all seinen Neuheiten scheint bei unseren Pilgern eher Interesse und Neugier auszulösen. Niemand nimmt Anstoß daran, dass wir ständig die 4 Wände und Orte wechseln. Es ist eine sehr angenehme Erfahrung, dass diese (für manche große) Herausforderung so gut angenommen wird.
Nach anfänglichem Regen trennte sich heute die Gruppe. Ein Teil sah sich den Bamberger Dom an, der andere Teil durchlief den Bruderwald und überquerte den steilen Distelberg über Reundorf, vorbei am Schmausenkeller durch den Wald nach Herrnsdorf, einem beschaulichen und pilgerfreundlichen Ort. Dort trafen wir uns alle wieder, stärkten uns und gingen die letzte Etappe des Tages nach Hallerndorf/Trailsdorf.
Christian zeigte sich schwer beeindruckt von den vielen Kirchen, die er am liebsten gern alle ansehen möchte. Abends erzählt er ausführlich von seinen Entdeckungen. Indessen ist er (verständlicherweise) ganz und gar nicht entzückt von den unzähligen Treppen und Nicht-Rollstuhlgerechten Zugängen der Unterkünfte. Heute beschloss Michael, dass er im nächsten Jahr auch pilgern möchte, allerdings nur noch in Mecklenburg Vorpommern!
Nach bisheriger Erfahrung kann Tobias folgende Herbergen empfehlen. Sie sind seiner Meinung nach gastfreundlich und „top“:
Die Festung in Kronach, Hotel An der Au und „die mit dem riesigen Hund ‚Bounty’“, sowie die Unterkunft Schwarzmann in Trailsorf/ Ortsteil Hallerndorf.
Die Kilometer zehren. Man merkt es auch abends, wenn es beim Zusammensitzen ab 22 Uhr schon verdächtig still wird und sich Einer nach dem Anderen verabschiedet...
Franzi:
Es hat mir gut gefallen, das Wandern über grüne Wiesen und rapsgelbe Rapsfelder. Im Wald sahen wir eine Blindschleiche und eine rote Kröte gesehen. Eine blattgrüne Wanze saß auf meiner orangenfarbenen Jacke.
Anfangs freuten wir uns nach gestriger langer Tour über die offensichtlich sehr viel Kürzere von 20 km. Um halb 11 Uhr starteten wir in Zapfendorf und kamen doch erst um 19 Uhr an. Waren es die matschigen, (wieder) ansteigenden Wege im Wald? Die Zeit floß nur so dahin, doch Zeit, scheint nur ein Begriff, spürbar nur durch den Stand der Sonne und wandernder Himmelsrichtung.
Überrascht wurden wir heute - ganz im Gegensatz zur gestrigen Tour - von der überaus gut beschilderten Strecke. Zufrieden gingen wir durch Wald und Flur, in diesen wunderbaren Spätfrühlingstagen. Zufrieden und ausgeglichen blieben wir wohl, weil Ingo Christians Rolli tatkräftig abwechselnd zog oder schob. Überhaupt ist bewundernswert, sehr stark und motivierend, was Jeder hier leistet. Zur gleichen Zeit trug Tobias mit Andreas und Deniz alle Taschen auf die Zimmer der Jugendherberge. Franzi ist (mit Recht) sehr stolz auf sich, weil sie heute trotz Blasen auch am Nachmittag mitlief.
Im Wald kam ein wenig Unmut auf, verständlich, weil ein schwerer Weg vor uns lag:
Christian regt sich ausdauernd über den „Dreck“ an seinen Rädern auf. Mit „Dreck“ meint er den gut riechenden, durch einen Regenschauer, feuchte Waldboden. Micha weißt immer wieder darauf hin, dass er unter einer „geistigen Höhenuntauglichkeit“ leidet. Beim endlich guten und reichhaltigen, sogar auch gesunden Abendessen in der Jugendherberge schienen all diese dunklen Gedanken verflogen. Katja.
„Dritter tag der Pilgertour von Michellau nach Zapfendorf 7.00 wecken 8.00 Uhr Frühstuck und der start nach vierzehnheiligen auf dem Parkplatz wo uns Andreas lautern leckern Kleinigkeiten versorgt hat von dort sind wir über einen Feldweg an den Staffelberg vor bei gewandert nach Uetzing von Uetzing ging’s nach Stublang dort sind wir ein berg hoch gewandert den Naturpark lag gewandert und sind nach 10 stunden loffeld angekommen dort hat uns Andreas enfangen.“…
… so, die müden aber trotz langer Tour über Berge und Felder gut gelaunten Reiseleiter, Tobias und Ingo. Alle sind wohlauf.
Die erste Etappe wurde gut gemeistert. Bei der Zweiten beschlossen die Wanderer eine Abkürzung zu nehmen. Dieser Weg wurde für alle Beteiligten zur totalen Herausforderung. Unbefestigte, abwechselnd steinige oder sandige und von Wurzeln durchzogene Waldwege, die sich in bis zu 45° Steigungen die Berge hoch und runter schlängelten, verzögerten die Ankunft in Zapfendorf erheblich. Trotz der Strapazen war die Stimmung unter den Wanderern bestens, als sie das Begleitfahrzeug gegen 20:00 Uhr ca. 10 km vom Tagesziel entfernt abholte. Die müden aber äußerst gut gelaunten Pilgerer saßen an einer Bergquelle auf dem Kirchplatz von Loffeld und freuten sich den letzten Rest der Strecke mit dem Auto zu fahren.
Das Abendessen (Fränkischer Kartoffelsalat, Schnitzel, Käsespätzle, gemischter Salat, Fanta, Cola, Bier) gab die aufgebrauchte Energie zurück. Wir saßen noch lange mit den Wirtsleuten und ihrem Hund Bounty zusammen, ließen den Abend ausklingen und beschlossen am Sonntag erst ab 9:00 Uhr zu frühstücken.
Nachtrag: Auch heute war die UMTS- Verbindung sehr schlecht. Das probeweises Hochgeladen eines Bildes wurde nach ca. 30 min abgebrochen. Wir hoffen auf bessere Uploadgeschwindigkeiten in Bamberg am Sonntagabend, um auch die Bilder von Freitag nachzureichen.
Blick von der Burg über Kronach

Hier sind wir auf dem richtigen weg ...
Auf dem Weg von der Burg durch die gewundene und enge Stadt fragte ich einen jungen Mann mit Stöpseln im Ohr nach dem Weg. „Weeß ick doch nich, ick komm ja nich von hier!“, meint er. „Ick höre“, kann ich nur antworten, „kommst aus Berlin, wa?“

Diese Kirche in Küps haben wir uns auch von innen angesehen.
Reiseleiter:"Die Richtung stimmt!"

Pilgergruppe am Main

Stationen unserer heutigen ersten Etappe waren Küps, Ober- und Unterlangenstadt, Redwitz a. d. Roddach (mit ausgiebiger, aber wegen kaltem Wind ungemütlicher Mahlzeit, vorm winzigen Rathaus), Marktzeuln, Schwürbitz (mit Sechziger-Jahre-Kleiderkaufhaus und: wir merken an den Schaufenstern, wir sind im Land der Trachten), bevor wir endlich in Michelau ankommen. Während alle Pilger schon einige Etappen erreichten, klapperte ich noch lange in Kronach alle drei vorhandenen Elektroläden ab, um eine Alternative zu unserem bisherigen Netzteil zu finden. Das Einstellen in den Blog erweißt sich als äußert schwierig, da entweder die Verbindung schlecht ist, oder wir durch das kaputte Netzteil die Sicherung der Festung um Mitternacht kappen. Neues Netzteil funktioniert prächtig, doch Ingo diagnostiziert übers Handy ein Netzloch. Reporterin Katja.
Zweiter tag der pilgertour reisefrüher waren ingo und tobias die beiden waren für die anderen an sprecht partner für reise leiter und plannung für die heutige tour von der festung rosenberg nach kürps und weiter nach michelau morgen geht es von michelau nach zapfendorf und das wetter war kalt aber zum glück kein regen wir hoffen das es bald wieder wärmer wird mit sehr viel sonnen schein und blauer himmel es hatte kurze tropfen gegeben zum gabt ein warmes abend brot essen und dann wird mit die reise leiter die tour für die anderen tag bespöchen das große ziel ist für uns alle ist nürnberg und dann zum finale nach münchen und wieder nach berlin . Reporter Tobias Ich fand es heute gut. Andi und ich und die Anderen kamen gut hier an. Ich aß Bratwurst. Reporter Deniz
Mir hat das Wandern heute Spaß gemacht, ich habe das ein bisschen gemerkt. Wir sahen eine Kaninchenfamilie gesehen, und nun fällt uns so viel ein: auch einen schwarzen Schwan, Pfau, Auch das Autofahren hat mir Spaß gemacht. Das neue Zimmer gefällt mir hier, in Michelau, gut. Die Betten sind an die Wand geschoben. Eine heiße Dusche wartet noch auf mich, denn es ist hier sehr kalt. Reporterin Franzi
Nachtrag zu diesem Eintrag: Bilder können derzeit nicht auf den Blog geladen werden, da das UMTS- Netz hier in der Gegend nicht vorhanden ist und das im Ort gefundene Internetcafe nich den erforderlichen aktuellen Flash-Players auf dem Rechner hatte. Schade. Die Bilder werden aber sicher nachgereicht.
Start Start in Berlin
beim Ausfüllen der Pilgerpässe

Nun, in unserer ersten Herberge, einer mittelalterlichen Hofburg, sitzen wir um Karte und planen die morgige 30 km Tour nach Michelau: Tobias und Franzi hängen über der Karte, Ingo besucht google-maps und Deniz schreibt seinen Namen in seinen Orginal-Pilgerpass und dies tun ihm alle nach.
Franzi erzählt mir, ihr gefällt das Zimmer sehr gut, ihr schmeckte das Abendessen und Andreas sei den Hausbus und uns gut her gefahren. Franzi fragt sich heute, nach 404 Auto Kilometern, was wir tun, wenn unsere Füße (sie meint wohl vornehmlich ihre) geschwollen sind. „Ist ja nicht so schlimm“, beschließt sie endlich.
Deniz weiß wie’s läuft: heute schlafen und weg. Recht hat er: Wir übernachten nur, laufen gleich morgen in der Frühe nach dem Frühstück los.
Michael hat vom Tag zu berichten, dass er beim Anblick auf die tiefe Schlucht der Burg einen Todesanfall bekam. In der Tat liegt die Burg sehr hoch. Und trotzdem findet er es sehr schön hier.
Unsere Reiseleiter bei der Planung
„Ingo sagt das die fahrt langweilig war aber die aus sicht sehr schön ist und die Burg sehr schön . und morgen geht’s von gronacht nach michelau weitere planung wird morgen nachdem wir alle unser ziel erreicht haben. als denn, schlaf schön bis bald die pilger“, sagt Tobias.
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